31.01.12 22:21 Alter: 108 Tage, 
Kategorie: Basketball

VON: FRANK TILLIG

BV Chemnitz 99 - Görlitzer Turnverein 1847 73:41

(23:9/32:19/56:36)

Lukasz Schmutzer, der Sohn des Görlitzer Coachs, sah nach seinem fünften Foul die letzten Minuten des entscheidenden Matches um die Meisterschaft in der Oberliga nur noch von der Spielerbank. Frustriert meinte er nach der deutlichen 41:73 Klatsche: "Das Schiedsrichterduo hat einseitig gepfiffen. Ellebogenchecks, klammern und schubsen wurden bei den Chemnitzer nicht gepfiffen. Bei uns sahen sie jede Hand am Mann. Chemnitz spielte eine aggressive Ganzfeld – Defense. Wir wurden schon in der eigenen Hälfte attackiert." Aber das war nur die halbe Wahrheit. Die Chemnitzer hatten sich mit Spielern des Regionalligateams verstärkt, wollten die endgültige Vorentscheidung der Meisterschaft. Pointgard Rejmann hatte Probleme seine Bälle sogar in der eigenen Hälfte an den Mann zu bringen und Center Denesi wurde zu gestellt und holte nicht einen Punkt. Auch die Power Forwards Jaskiel und Georg Laube konnten zwar wenigstens fünf und vier Punkte holen, aber kaum einen Fastbreak durch-bringen. Alle Viertel gingen an den Tabellenführer, der dann mehr als deutlich gewann. Für die Eurocenter heißt es nun Ruhe bewahren, obwohl die kommenden Gegner natürlich mitbekommen haben, der GTV 1847 ist zu schlagen.

Görlitz spielte mit: Danesi Harris Tokumbo (0); Jan Grabski (3); Patryk Hamera (5); Krzysztof Jaskiel (5); Rafal Kolodziej (0); Bartlomiej Lachacz (0); Georg Laube (4); Macje Rejman (13); Lukasz Schmutzer (0); Milosz Sitkowski (3); Artur Ziarkowski (6); Michal Zitomirski (3)