GTV 1847 vs. BC Dresden (77 : 80)

Die Rollenverteilung war von Beginn an klar. BC Dresden trat als
Tabellenzweiter an und unsere Eurocenter kämpfen gegen den Abstieg. Wieder
ohne den verhinderten Stammspieler Leszuk gingen neben dem Coach Schmutzer Zbigniew, Jacob, Schade, Rejman, Grabski, Schmutzer Lukasz, Jaskiel und Mielcarek an den Start.
Man brauch über die ersten beide Viertel nicht viel verlieren, alle Spieler
auf dem Feld bis auf Lukasz Schmutzer waren irgendwie nicht bei der Sache
und man verrannte sich in dem Gegener. Durch vermeidbare Ballverluste lud
man förmlich die Gäste zu schnellen und einfachen Punkten ein. Auch konnten
die zugesprochen Freiwürfe nicht mit der gewohnten Sicherheit verwandelt
werden. So standen nach den beiden ersten gespielten Vierteln von 21
gegebenen Freiwürfen magere 10 Punkte zur Ausbeute!!!
Halbzeitstand 33:46!
Nun haben die Eurocenter entweder zwei schwache erste Viertel oder zwei
schwache letzte Viertel und auch diesmal sollte es so sein! Die Pausenansage
vom Coach zeigte langsam Wirkung und man kämpfte sich Punkt um Punkt heran.
Aber auch hier verhinderten vermeidbare Unachtsamkeiten - egal ob in der
Offensive oder in der Defensive - eine weitere Aufholjagd. Als dann noch bei
3 zu spielenden Sekunden im dritten Viertel Mielcarek den freistehenden
Center Jacob nicht anspielte brachte dann das Faß in der anschließenden
Pause zum überkochen. Jeder Feldspieler warf dem anderen seine Fehler vor
und es bedurfte einige besämftigende Worte des Coaches ehe die Eurocenter
wieder mit den Gedanken im letzten Viertel angekommen waren! Beim Stande von 63:64 und noch 7 zu spielenden Minuten brachten die Eurocenter wieder durch Nachlässigkeiten den BC Dresden ins Spiel und dieser bedankte sich mit einem 9:0 Run und den Eurocentern blieben noch 4 Minuten Zeit. Diese wurden auch genutzt und es waren keine zwei Minuten mehr zu spielen und der GTV konnte durch Rejman zum 77:77 ausgleichen! Nun zeigte sich aber die Cleverniss von Dresden und diese spielten klug die 24 Sekunden aus. Dagegen versagte bei Jaskiel die Nerven, der einen Korbleger im 1:0 verlegte.
So verlieren die Eurocenter 77:80 und in der kommenden Woche am 05.April 08
ist der Tabellenerster USC Leipzig  zu Gast.
Nun bedarf es keine Fingerzeige auf die im Spiel gemachten Fehler sondern
muss sich auf den Kampfgeist der letzten beiden Viertel berufen. Mit diesem
Schwung sind die "Randpolen" gut genug, um in Augenhöhe mit dem USC
mitzuspielen.
Und dieser Schwung ist bitternötig. Es sind noch zwei Spieltage und man ist
auf der Zielgeraden angekommen. 3 Mannschaften (unter ihnen auch unsere
Eurocenter) mit 16:24, zwei mit 14:26 und einer mit 10:30 Punkten.

Zbigniew Schmutzer (5), Jacob (16), Schade (2), Rejman (16), Grabski (2),
Lukasz Schmutzer (18), Jaskiel (13), Mielcarek(5)

M.Engemann

Ottendorf vs. GTV 1847 (81 : 64)

Am Sonntag ging es für die Eurocenter nach Ottendorf. Aus dem Hinspiel
konnten keine Rezepte mitgenommen werden, da Ottendorf nur mit einer
Rumpfmannschaft antrat. Hiobsbotschaft am Sonntag, Leszuk - einer der
Leistungsträger meldete sich verletzt ab!So traten Remigivsz, Schmutzer
Zbigniew, Schade, Morawski, Jacob, Weinert, Rejman, Grabski, Schmutzer
Lukasz, Bienas, Jaskiel und Mielcarek die Reise an!
Das Tagesziel stand fest: Ottendorf hat 18:18 und der GTV 16:20 auf dem
Punktekonto. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt nahezu perfekt.
Der Coach gab die Taktik an und schickte Remigivsz, Jacob, Rejman, Schmutzer
L. und Jaskiel ins Spiel. Ottendorf war von Beginn an hellwach und war
stehts am Aufbauspieler dran. Zu konfus dagegen die Verteidigung der
Eurocenter. So konnte sich von Beginn an Ottendorf absetzen. Görlitz kam
immer wieder mit den widrigen Bedingungen in Konflikt, sprich mit der Halle.
Jacob:"Wenn ich in unser Hälfte dribbel merke ich das noch vorn im Angriff".
Eigentlich war das ganze Spiel über das gleiche Bild. Scheiterte man mal
nicht an der Ottendorfer Defensive waren es die Schiris, die 35 Minuten lang
durch so manche Fehlentscheidung die Emotionen bei den Eurocentern
hochkochen ließen. Man hätte das Regelbuch schlichtweg neu schreiben können.
Den Tagessieger der Fehlentscheidung war ein technisches Foul gegen Rejman,
weil der Schiedsrichter zu böse angeschaut wurde. Die Eurocenter ließen sich
natürlich provozieren und das übertrug sich nun komplett auf deren
Spielweise. Man spielte unkonzentriert und agierte zu nervös. Gefährlich
nahe kam man Ottendorf nie. Sie zogen Kapital aus den Fehlern des GTV - die
Schrittfehler, kein Blick für den freien Mann und als man im letzten Viertel
die nun drohende Niederlage abwenden wollte warf man nur von außen, anstatt
den größten Spieler der Oberliga Jacob anzuspielen. Dieser stand immer
wieder anspielbereit in der Zone wurde aber einfach nicht bedient! Auch
Rejman quittierte den Dienst. Er hatte schlichtweg keinen Bock mehr auf
Schiedsrichter. So machten die Eurocenter alles falsch was man falsch machen
konnte. Der Ehrgeiz war zwar in den Köpfen da, aber außer bei Jacob, Rejam
und Grabski sah man das nur sehr selten auf dem Spielfeld.
Nun heißt es die Lehren aus dem Spiel zu ziehen.
Am Ende gewinnt Ottendorf mit 81:64.
Es stehen noch drei Spiele an. Görlitz empfängt am 29.03.08 den
Tabellenzweiten BC Dresden und am 05.04.08 den Tabellersten. Am 19.04. geht
es dann nach Mittweida.
Nun heißt es nicht wie gegen Ottendorf zu übermotoviert vom Geiste her in
das Spiel zu gehen sondern ruhig und vor allem konzentriert beim Spiel zu
sein und nicht sich von den Schiedsrichtern beeinflussen zu lassen!
Görlitz hat somit das schwere Programm zum Schluß, schaut man auf die
direkten Tabellennachbarn!Die Eurocenter haben 16:22 Punkte, genauso wie
Grimma. HTW patzte gegen Grimma und hat nun 14:24 ebenso neuseen. Dann folgt
Plauen mit 12:26 und Mittweida mit 10:28 Punkte.
Eine glückliche Konstellation ist am kommenden Spieltag das Spiel Plauen gg.
HTW Dresden und am vorletzten Spieltag das Spiel  HTW gegen neuseen. Hier
bekämpfen sich direkt die Tabellennachbarn gegeneinander.
Es wird also noch richtig spannend zum Schluß aber mit dem Unterschied, dass
dieses Jahr der GTV besser da steht als in der letzten Saison.

Remigivsz (10), Schade (0), Morawski (8), Jacob (4), Weinert (0), Rejman
(22), Grabski (5), Schmutzer Lukasz (0), Bienas (0), Jaskiel (12), Mielcarek
(3)

GTV 1847 vs. BBV Leipzig (88 : 72)

Ein Sieg des Görlitzer Turnvereins 1847 gegen den BBV Leipzig käme einer Überraschung. gleich. Zu klar schienen die Rollen verteilt. Während der Gastgeber unten im Abstiegskampf steht, spielen die Pleißestädter oben mit. Mit einem Dreier sorgte „Fuki“ Leszczuk wenige Sekunden nach dem Anpfiff für einen furiosen Auftakt. Damit war die Herrlichkeit ersten einmal vorbei. Der Tabellenvierte bestrafte jeden Fehler der Eurocenter. Blitzschnell griffen die „Schwarzen“ in langsame oder knappe Anspiele der in weiß spielenden Eurocenter und „stahlen“ so die Bälle. Überfallartige Fastbreaks brachten den GTV 1847 schnell ins Hinter-treffen. Ende des ersten Viertels setzten sich BBV Leipzig mit 18:23 etwas ab. Das zweiten Viertel begann beiderseits mit Fehlwürfe und Abspielfehler. Jeder Ball wurde hart umkämpft, wobei die „Schwarzen“ schneller agierten. „Wespe“ Jaskiel konnte sechzig Sekunden vor dem Pausenpfiff den Abstand auf drei Punkte verkürzen, doch mit dem Halbzeitzeitpfiff hatten die Pleißestädter ihren Vorsprung auf 37:45 ausgebaut. In der Kabine puschte Coach Zbigniew Schmutzer seine Jungs: „Power; Power und nochmals Power, es  ist nichts ver-loren. Wir müssen das Pressing der Leipziger, dass über das gesamte Feld geht, durch hohes Tempo ausschalten. Sicherer treffen und Abspielfehler reduzieren. Dann können wir das Ding noch drehen.“ Um die Defense zu stärken, kam der lange Frank Jacob ins Spiel. Gegen die kleinen, wendigen „Schwarzen“ hatte der „Lange“ einen schweren Stand. Auch aus der sichersten Wurfposition traf er nicht. Leipzig zog auf vierzehn Points davon - doch die „Weißen“ kämpften. Nur dreißig Sekunden später waren die Eurocenter auf drei Punkte heran. Der Leipziger Coach nahm eine Auszeit. Zwei Dreier von großartig kämpfenden Maciej Reimann und „Fuki“ brachte den 64:64 Ausgleich zur letzten Viertelpause. Die Sensation wurde greifbar und die Eurocenter urplötzlich heiß wie die „Bügeleisen“. Die ersten zwei Minuten und dreißig Sekunden waren ungeeignet als Therapie für Herzkranke. Bei Würfen beider Teams rollte der Ball auf dem Korbrand und fiel ins Feld zurück. Ein Dreier der Leipziger beendete die Zeit ohne Punkte. Davon unbeeindruckt spielten sich die Eurocenter in einen regelrechten Rausch hinein. Endlich traf der „Lange“,  Fukis Fastbreak sorgten für die vier Punkteführung, die der überragende Rejmann mit einem weiteren Fastbreak aus-baute. Als Koman Remigiusz bei nur einhundertfünfzehn Sekunden effektiver Spielzeit nach einem Steal einem Zweier im Korb unterbrachte, tobte die Halle. Die Leipziger griffen zur Brechstange und versuchten die Niederlage zu verhindern. Im Basketball ist in wenigen Sekunden alles möglich. Doch die Eurocenter, die über den Kampf zum Spiel fanden, waren nicht mehr zu halten. Wie im Trance spielten sie Leipzig regelrecht an die Wand. Mit dem deutlichen 88:72 Heimsieg haben sich die Eurocenter erst einmal selbst aus dem Abstiegssumpf befreit.  

 

Görlitzer Turnverein 1847 – BBV Leipzig  88 : 72 (18:23; 37:45; 64:64) 

Koman Remigiusz (21); Zbigniew Schmutzer (0)); Dennis Schade (0); Mirko Weinert (0);Frank Jacob (13); ); Josef Grabski (2); Krysztof Jaskiel (10); Rafak Mielcarek (3);  Maciej Rejman (18); Lukasz Schmutzer (1); Lukasz Leszczuk (20); Mike Engemann (0); 

Coach Zbigniew Schmutzer

 

Frank Tillig   <//span><//span></font><//font>

GTV 1847 vs. Adelsberg (78 : 69)

Noch nie hatte der Görlitzer Turnverein einen Sieg gegen ein Chemnitzer Team einfahren können. Das Hinspiel hatten die Eurocenter in den Schlussminuten abgeben müssen. Ausgerechnet jetzt im Abstiegskampf, war Wiedergutmachung angesagt. Dazu Kapitän Mike Enge-mann: „Da die Zweite auswärts in Coswig antrat, holten wir drei Spieler dort ab. Georg Laube erwärmte sich mit einer 25km Ausfahrt mit dem Fahrrad. Coach Zbigniew Schmutzer stand von Anbeginn an als Vorbild mit auf dem Parkett.“  So richtig, kam das Spiel der Eurocenter aber nicht in Fluss. Nach drei Minuten hatten es die Neißestädter nur zu einem Point geschafft. Erst als sich der Coach ein Herz nahm und hinter einander drei Zweier einwarf, ging man klar in Führung. Der Coach trieb seine Jungs weiter an. Georg Laube; Robert Bienas sowie „Fuki“ Leszczuk bauten den Vorsprung auf elf Punkte aus. Während der Adelsberger Coach eine Auszeit nahm, gab Zbigniew Schmutzer der zweiten Reihe eine Chance. Doch die „Five“ hatte noch nicht zusammengespielt und bei Schade sowie Weinert merkte man, dass sie bereits zwei Spiele in den Beinen hatten. Auf den 11 : 0 Run der Adelsberger, antwortete der Görlitzer Coach mit eigener Einwechslung sowie von Laube und Leszczuk. Der „Laden lief“ mit einem Run von zwölf Points. Das i-Tüpfelchen zum Halbzeitstand von 42 : 30 war der Dreier von „Wespe“ Jaskiel nach einem Assist von Georg Laube. Im Hinspiel führte man sogar mit 14 Punkten und wurde dann noch mit 88:93 nach Hause geschickt. Diesmal wollte der Görlitzer Coach nichts anbrennen lassen. Es entwickelte sich ein spannendes Match und die Adelsberger kamen bis zum letzten Viertel auf 59 : 52 heran. Im letzten Viertel überschlugen sich die Ereignisse. „Frank Jacob war so richtig heiß gelaufen, da kassierter er durch eine Fehlentscheidung sein fünftes Foul. Als er auch noch den sehr einseitig pfeifenden Schiris seine Meinung sagte, bekam er ein technisches Foul. Unsere Bank erhielt für die Bemerkung, die Schiris sollten sich doch mehr Mühe geben, beim Gleichstand ein technisches Foul“, meinte ein verschwitzter Coach. Doch dem Adelsberger Spieler versagte die Nerven und er versiebte seine beiden Freiwürfe. Die Hoffnung auf den Sieg kam wieder, als im Gegenzug „Fuki“ Leszczuk einen Dreier versenkte. Die Fans standen jetzt hinter ihrem Team und peitschten es nach vor. Auch wechselte der Coach gnadenlos die Spieler aus, welche in der Defense schlecht standen oder seine Anweisungen nicht ausführten. So wanderten Jaskiel und Mielcarek auf die Bank und wurden durch Weinert sowie Bienas ersetzt. Mirko Weinert holte sich einen Steal, versenkte den Ball, sorgte mit dem 78 : 69 Heimsieg für etwas Luft im Abstiegskampf und sorgte für ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk für den Coach. Denn der Spielertrainer Zbigniew Schmutzer feiert am 26.02. seinen 49. Geburtstag.

Görlitzer Turnverein 1847 – SG Adelsberg   78 : 69 (24:16; 42:30; 59:52) 

Georg Laube (13); Frank Jacob (4); Lukasz Leszczuk (37); Zbigniew Schmutzer (17); Dennis Schade (0); Robert Bienas (5); Mirko Weinert (2); Josek Grabski (0); Krysztof Jaskiel (7); Marek Mielcarek (7)

Frank Tillig  

Wurzen vs. GTV 1847 (82 : 77)

Am Sonntag ging es für den GTV nach Wurzen. Nach dem das Hinspiel deutlich mit 81:97 verloren ging und wir zu dem Spiel mal von Mielcarek abgesehen, komplett antreten konnten ahnte man nichts Gutes, als sich arbeitsbedingt Leszuk, Jacob und kurzfristig Rejman abmeldeten. Auch standen die alten
Hasen Bienas und Laube nicht mit zur Verfügung.

So startete eine Rumpf-Oberliga-Mannschaft gemischt mit der Jugendmannschaft zur Schadensbegrenzung nach Wurzen!
Weinert, Schade, Schmutzer L., Mielcarek, Jaskiel, Ziarkowski, Schmutzer Z.,Grabski Jo. und Engemann waren an Bord!
In dieser Konstellation haben wir noch nie zusammen gespielt!

Nun war guter Rat teuer, wie wir gegen Wurzen agieren sollten.
So starteten Schmutzer Z., Schmutzer L., Weinert, Mielcarek und Jaskiel. Es lief am Anfang überhaupt nichts zusammen; aber auch auf Wurzener Seite sah es nicht viel anders aus. Bereits in der 3. Minute gab es das Wort zum Tage vom Coach und er ließ Lukasz Schmutzer und Mielcarek eine Denkpause. Der GTV kam besser ins Spiel verschenkte aber viele seiner Möglichkeiten im Angriff
und wurde durch Fastbreaks der Wurzener überrannt!
Das Viertel ging mit 15:12 an Wurzen.
Gleiches Bild im zweiten Viertel- es wurde auf beiden Seiten hart gekämpft (am Ende standen 25 Fouls auf beiden Seiten) und keine Mannschaft konnte sich so richtig absetzen. So kam der GTV auf 36:35 Halbzeitstand heran und da hatte der Coch Blut geleckt. Er wußte, Wurzen war zu knacken und so stimmte er seine Mannschaft ein!Besonders Weinert nahm er sich zur Brust der sich danach merklich steigerte!
Ein ganz faden Beigeschmack waren zu diesem Zeitpunkt die 5 Fouls von Schmutzer L. Für ihn war das Spiel bereits nach zwei Vierteln zu Ende! Auch die 24:11 Freiwurfquote zu diesem Zeitpunkt war mehr als schlecht. Leider schlug dann mal wieder das Eurocentersyndrom zu. 5 Minuten gelang nicht ehe ein Dreier von Weinert den GTV wieder zurück ins Spiel brachte!
Die Eurocenter kämpften sich auf 58:55 heran ehe in der Schlußsekunde Wurzen mit einem Treffer sich auf 60:55 absetzte.
Viertes Viertel gleiches Bild- nach fünf Minuten stand es 74:59 für Wurzen. Über die gesamte Spielzeit bekam der GTV nach einem mißlungenen Angriff die Fastbreaks der Wurzener nicht in den Griff.

Aber dennoch gaben sich die Jungs nicht auf. Beim Stand von 82:68 gelang ihnen mit drei Dreiern in Folge noch eine Ergebniskosmetik!
Am Ende stand es 82:77 und wir konnten mit erhobenen Haupt vom Platz gehen.
Es wäre mehr drin gewesen, aber dazu wäre von allen Spielern 100% gefordert gewesen.
So z.B. erkämpfte sich Schade in der Defens Lorbeeren die er leichtfertig im Angriff vergab. Auch Grabski holte in der Offens ganz paar Rebounds gab aber dann zum falschen Spieler ab und der Spieler in der Zone bekam 3 Sekunden.
Hut ab vor unserem Coach, der erst 40 Sekunden vor Ende mit dem 5 Foul auf die Bank geschickt wurde und mit Jaskiel die gesamte Spielzeit durchspielte!

Weinert (14), Schade (0), Schmutzer L. (0), Mielcarek (7), Jaskiel (30), Ziarkowski (7), Schmutzer Z.(18), Grabski Jo.(1),Engemann (0)

M.Engemann

GTV 1847 vs. neuseen (79 : 85)

Nach dem einhundertdreißig Sekunden 9:1 Eröffnungsrun des Görlitzer Turnvereins nahm der Gästecoach seine erste Auszeit. Das Timeout half neuseen Basketball nicht, denn nur wenige Minuten später führten die Eurocenter bereits mit elf Points. Youngster Dennis Schade sorgte mit zwei Zweier in Folge für den klaren 31:22 Pausenstand. Auf den Rängen diskutierte man nur noch über die Höhe des Sieges. Was dann folgte, fasste man bei dem Fans unter dem Begriff „Katastrophe“ zusammen. Während bei den Westsachsen, die 2m große Nummer 15 - ein Regionalliga erfahrener Spieler - einen Rebound nach dem anderen holte, konnte bei den Eurocenter niemand den berufsbedingt fehlenden „Langen“ Frank Jacob in der Defense auch nur annähernd ersetzen. Die Neißestädter hatten sich mit den „Rückkehrern“ Maciej Reyman und Robert Bienas verstärkt. Während „Biene“ die Erwartungen erfüllte, sorgte die Spielweise von Maciej Rejman, der schon in der ersten Jugendmannschaft von Turow Zgorzelec spielte, für Diskussionsstoff auf den Rängen. Dem Piontgard schien der Ball an den Händen zu kleben, spielte kaum ab, warf den Ball zu zeitig oder aus ungünstigen Positionen. Warum der Coach zudem mit Leszczuk und Pacak, zwei weitere Spielmacher mit den selben Fehlern spielen lies, blieb den Fans ein Rätsel. Dafür schmorte Dennis Schade, der in seinen einzigen zwei „Einsatzminuten“ fünf Körbe warf, auf der Bank. Spielzüge oder schnelle Fastbreaks sah man bei den Neißestädtern kaum noch. Die „Schwarzen“ spielten und kämpften als Team, ließen mit aggressiver und offensiver Defense die Einzelaktionen der weißen Eurocenter immer wieder ins Leere laufen. In der fünften Minute des zweiten Viertels ging neuseen Basketball zum ersten Mal in Führung. Zum Halbzeitstand von 45 : 49 meinte Kapitän Mike Engemann: „Einzelaktionen hin oder her, wo aber soll der Pointgard hinspielen? Keiner blockt, bietet sich an oder läuft sich frei. Auch schlafen wir beim Rebound. Die Jungs studieren oder sind beruflich eingebunden, so kann kaum richtiges Training stattfinden. Wo sollen da einstudierte Spielzüge herkommen?“ Auch im dritten und letzten Viertel setzte sich die Spielweise zum Unmut des ohnehin spärlichen, doch fachkundigen Publikums fort. Der Eigensinn einzelner Spieler wurde als Egoshutting in Reinkultur; Körbe geil und Ballverliebt-heit bezeichnet. Doch auch der Coach stand wegen seiner Einwechslungen in der Kritik. Ein nicht Oberliga taugliches Zeit- und Kampfgericht sorgte für minutenlange Spielbrechungen. Zudem verschaffte es das „vorzeitige Aus“ von Robert Bienas durch ein zuviel gezähltes Foul. Während die Schwarzen bei Fouls vorher ihre Zweier in den Korb warfen und hatten die Freiwürfe noch als „Zulage“, versiebten die in weiß spielenden Eurocenter ihre Würfe vorher. Die Westsachsen konnten sich zwar nicht klar absetzen, aber als Zuschauer hatte man nie das Gefühl, das die Weißen das Spiel noch herumreißen könnten. Die dann folgerichtige 79 : 85 Niederlage war hausgemacht und absolut verdient. Zusätzlich haben die Eurocenter mit der Art und Weise wie sie spielten, viel Kredit beim Publikum verspielt. 

      

GTV 1847 – neuseen Basketball Endstand  79 : 85 (31 : 22; 37 : 35;  45 : 49) 

Görlitz spielte mit:

Rafak Mielcarek (2); Krzystof Jaskiel (15); Dennis Schade (5); Mirko Weinert (1); Lucasz Leszczuk (25); Lukasz Schmutzer (7); Pawel Pacak (0); Cornelius Urban (0); Maciej Reyman (16); Robert Bienas (8); 

Frank Tillig  

 

 

Kommentar:

Mit einen Sieg wäre der Klassenerhalt  so gut wie sicher gewesen. Statt dessen stehen die Eurocenter wieder mitten im Abstiegskampf. Selbst für die Gäste kam der Sieg  überraschend. Doch Basketball ist eine Mannschaftsportart. Ein Team ist immer so stark wie ihr schwächstes Glied, welches diesmal die eigentlichen Führungsspieler waren. Mut, jungen Spielern wieder eine Chance zu geben, hatte der Coach, der kaum noch Autorität zu besitzen scheint, diesmal nicht. Es schwer ehrenamtliche Zeit- und Kampfrichter zu finden und auszubilden. Doch man spielt in der höchsten Spielklasse Sachsens und das verpflichtet. Das Gericht soll für einen reibungslosen Ablauf sorgen und nicht noch die eigene Mannschaft schwächen. Darüber sollte sich die Abteilung Basketball ernstlich Gedanken machen.

 

Frank Tillig

Plauen vs. GTV 1847 (88:84 - Verl. 74:74)

Am Samstag ging es für die Eurocenter nach Plauen, zu dem Tabellennachbarn. Plauen hat aus 12 Spielen 4 Siege und der GTV 5 Siege. Das Hinspiel gewann Görlitz, weil Plauen nur mit einer Rumpfmannschaft angereist war. Somit konnte man nichts aus dem Hinspiel an Taktik nach Plauen mitnehmen.

Görlitz startete mit Jacob, Leszuk, Weinert, Engemann, Schade, Dittert, Schmutzer L., Schmutzer Z., Jaskiel und Mielcarek auf die weiteste Reise in der Oberligasaison.

Görlitz erwischte mit der starting five Jacob, Leszuk, Schmutzer, Jaskiel und Mielcarek den besseren Start. 1:10 stand es nach 4 Minuten und trotzdem nahm der Coach eine Auszeit, weil er mit der Defens seiner Mannschaft überhaupt nicht zu frieden war!

Bereits zu diesem Zeitpunkt machten die Schiris Limbach und Bunde klar, dass jedes Vergehen geahndet wird. Leszuk und Schmutzer waren gleich in den ersten Minuten foulbelastet, wobei Schmutzer es noch bis auf 4 zur Halbzeit brachte. Jacob bekam immer und immer wieder die 3-Sekunden Regel angezeigt. So kämpfte sich Plauen zurück und bei Görlitz wurde das Problem an diesem Abend zum ersten Mal dramatisch sichtbar. In den letzten drei Minuten des 1. Viertels wurden die Eurocenter 6 mal zur Linie geschickt und lediglich magere 3 Pünktchen kamen auf das Görlitzer Konto. So ging mit 18:20 das erste Viertel an den GTV. Das Spiel gestaltete sich absolut ausgeglichen im weiteren Verlauf. Mit 12:12 ging das Viertel zu Ende und der Halbzeitstand war 30:32.

Plauen verschlief den Beginn des dritten Viertels und wurde förmlich durch die Eurocenter überrollt. Nach fünf gespielten Minuten stand es 36:49 für Görlitz bevor durch eine Auszeit der Plauener dieser Lauf gestoppt wurde!Aus der Verschnaufpause kam auch der Schlendrian mit aufs Spielfeld von Görlitz und so kämpfte sich Plauen mit schnellen Fastbreaks zurück ins Spiel. 55:60 stand es vor dem letzten Viertel und die Stimmung war ganz gut in der Mannschaft. Schmutzer bekam sein fünftes Foul und somit war das Spiel für ihn zu Ende. Zu diesem Zeitpunkt flackerte einmal kurz in der Offensive Jacob auf, der an diesem Tag in der Defensive zwar unersätzlich war aber in der Offensive vollkommen neben seiner gewohnten Form stand!!!
Er machte 4 seiner 5 Punkte und durch Punkte von Leszuk ließ unseren Vorsprung wieder auf 9 Punkte (59:68) anwachsen. Dann machte Plauen schnelle Angriffe und konnten immer und immer wieder durch einfache Punkte durch schnelles einlaufen in die Zone punkten. Die Angriffe von Görlitz verliefen sich ins Nirvana und so stand es 4 Minuten vor Ende 65:68 weil die Eurocenter in der Offensive nicht konsequent die 24 Sekunden ausnutzen!Entweder wurde zu schnell versucht, mit einem Korbwurf abzuschließen oder verlor durch Tournover den Ball! Plauen kämpfte weiter und konnten nur durch unsportliche Fouls gegen Leszuk und Weinert diese stoppen. Als dann noch Plauen nach dem unsportlichen Foul ein disqualifizierendes Foul kassierte sah eigentlich alles für Görlitz aus. Zwei Minuten vor Ende stand es 65:72 und diesmal gelang es Görlitz nicht, mit Kleverniss das Spiel zu Ende zu bringen. Leidtragende Figur in diesem Augenblick war Dennis Schade. Dieser war drei Minuten vor Schluß für Jacob ins Spiel gekommen, da er sein fünftes Foul kassiert hatte. Dennis foulte unklug sein Gegenspieler so dass dieser punkten konnte und obendrein noch einen Freiwurf bekam.So stand es wenige Sekunden vor Schluß 72:74 für Plauen und Weinert traf zum Ausgleich 74:74.

Die allererste Verlängerung in der gesamten Oberliga für Görlitz stand bevor!

So verblieben Leszuk, Jaskiel, Weinert, Schade und Mielcarek sich gegen die Plauener zu stemmen. Nach zwei gespielten Minuten stand es 78:81 für Görlitz als dann Mielcarek sein fünftes Foul bekam und Dittert kam als Ersatz. Görlitz konnte sich aber wie die gesamte Spielzeit über nicht auf immer ein und denselben Spielzug von Plauen einstellen. Entweder traf Plauen oder bekam Freiwürfe und Görlitz verzettelte sich im Angriff. So stand es kurz vor Ende 85:84 als Plauen durch einen Dreier die Niederlage besiegelte. 88:84 hieß es am Ende!!!

Der Frust war allen Spielern und dem Coach anzumerken! Plauen zeigte eine tolle kämpferische Leistung und beide Mannschaften schenkten sich über weite Strecken nichts.

Aber es gilt den Blick auf das kommende Heimspiel zu legen. Da kommt neuseen als Gast und da gilt es den Kopf für dieses Spiel freizuhaben. Diese Niederlage schweißte die Mannschaft weiter zusammen und man kann keinem Spieler einen Vorwurf für die Niederlage machen. Jeder trägt sein Bündel mit nach Hause und wird sich seine Gedanken über das Spiel machen.
Man kann philosophieren, ob die schlechte Freiwurfquote Schuld an der Niederlage war, oder die schlechten Körbe, die immer und immer wieder die Bälle aus dem Ring haben springen lassen, oder das ewige Wechselgeheimnis vom Couch oder war es, dass der Gegner falsch eingeschätz wurde, weil dieser im Schnitt 65 Punkte pro Spiel macht und wir 84 (mal das Spiel gg. USC ausgenommen!) ... oder... oder...!

Jacob (5), Leszuk (46), Weinert (11), Schade (1), Dittert (0), Schmutzer L. (4), Jaskiel (9), Mielcarek (8)

M.Engemann

 

GTV 1847 vs. Grimma (83:80)

Der Auftakt einer Rückrunde hat meist richtungsweisenden Charakter. So sah es auch der Coach des Görlitzer Turnvereins Zbigniew Schmutzer: „Das Spiel gegen  Tabellennachbarn Grimma muss gewonnen werden. Ein sogenanntes sechs Punkte Spiel, denn entweder wir schaffen mit zehn Punkten den Sprung ins Mittelfeld oder Grimma ist mit sechs Punkten an uns dran und wir stehen mit beiden Beinen mitten im Abstiegskampf.“ Damit war ein verbissenes Kampfspiel schon vorprogrammiert. Die „Blauen“ des SV Grimma 1919 waren das gesamte Spiel ein aggressiver und kampfstarker Gegner. Erst ein Rebound von Youngster Dennis Schade, den „Wespe“ Jaskiel mit schnellen Fastbreak in seiner unnachahmlicher Art mit einem Zweier abschloss, sowie ein exzellenter Durchmarsch von Mirko Weinert machte aus einem drei Punkterückstand noch die knappe 18:17 Führung nach dem ersten Viertel. Im „Zweiten“ schien eine schnelle Vorentscheidung zu fallen. Zwei Rebounds durch Frank Jacob, die der „Lange“ mit zwei Zweier sogar auch noch abschloss und ein Dreier von „Fuki“ Leszczuk sorgten für einen schnellen acht Punktevorsprung, der später auf dreizehn Körbe ausgebaut wurde. Doch Hektik im Spielaufbau, Abspielfehler und unnötige Fehlwürfe ließen den Vorsprung zum 44:37 Halbzeitstand zusammen schmelzen. Das dritte Viertel begann wie das „Zweite“ endete. Zwar bauten die Eurocenter den Vorsprung mühsam minutenlang auf zehn Punkte aus, doch innerhalb von nur zehn Sekunden war der Vorsprung halbiert. Center Jacob traf nicht mehr und nur Fuki Leszczuk sorgte mit zwei Dreier für etwas Luft. Die Westsachsen kämpften sich mit einer unglaublichen hohen Freiwurfquote wieder heran. Vom Eurocentersyndrom konnte man nicht sprechen, denn dafür war das Spiel zu umkämpft. Mit 65:61 ging es ins letzte Viertel und in ein Herzschlagfinale. Vier Minuten vor dem Ende und vier Punkte vor, nahm der Görlitzer Coach seine letzte Auszeit. Bei 72 Sekunden und nur zwei Punkten Unterschied, entschied sich der Grimmaer Coach dafür und rief seine Jungs an den Spielfeldrand. Dennis Schade, der einen Zweier versenkte, hatte mit zwei zusätzlichen Freiwürfen die Chance für die entgültige Entscheidung. Doch dem Nachwuchsspieler versagte die Nerven. Doch in den verbleibenden zwölf Sekunden konnten die Westsachsen keinen Wurf mehr anbringen. Mit diesem 83 : 80 Sieg dürften die Eurocenter die Abstiegszone entgültig verlassen haben. Allerdings ist das kein Ruhekissen, denn für Überheblichkeit ist die Oberliga aber einfach zu stark.       

       

GTV 1847 – SV 1919 Grimma    Endstand    83 : 80   (18 : 17; 44  : 37;  65 : 61) 

Görlitz spielte mit:

Rafak Mielcarek (9); Krzystof Jaskiel (20); Dennis Schade (6); Frank Jakob (20);  Mirko Weinert (2); Lucasz Leszczuk (20); Lukasz Schmutzer (6);   

Frank Tillig  

GTV 1847 vs. Mittweida (97:63)

Die Eurocenter standen vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten aus Mittweida extrem unter Druck. Coach Zbigniew Schmutzer meinte vor dem Spiel: „In diesem sogenannten vier Punktespiel muss  unbedingt ein Sieg her. Egal wie. Wir müssen „Fuki“ Leszczuk sowie Lukas Schmutzer ersetzen. Also müssen es die jungen Spieler heute richten.“ Von der ersten Minute spürte man die Spannung in der Jahnsporthalle. Beide Mannschaften bekamen die Nerven kaum in den Griff. Abspiel- und Schrittfehler sowie Fehlwürfe wechselten sich ab. Nach wenigen Sekunden ein Schock für die Neißestädter, denn Center Frank Jacob verdrehte sich das Knie. Doch der „Lange“ spielte weiter. Keine Mannschaft konnte sich absetzten. Erst Sekunden vor der Viertelpause sorgte „Wespe“ Jaskiel mit einem Dreier zum 17:13 für etwas Luft. Im zweiten Viertel entwickelte sich ein schnelles Kampfspiel. Die Defense der Eurocenter stand und die Fastbreaks wurden erfolgreich abgeschlossen. Der Coach, für Zbigniew Schmutzer ungewöhnlich, stand hinter der Bank und managte seine Jungs. Die „Überraschungsfive“ Weinert, Schade, Urban, Grabski und Jaskiel sorgten für das beruhigende

42 : 27 zur Halbzeit. „Kämpfen, Kämpfen“, war die Devise die im dritten Viertel ständig von der Bank ins Feld gerufen wurde. Die Eurocenter kämpften und vorn traf der alle überragende Center Frank Jacob. Statt des gefürchteten Eurocentersyndroms stand ein 13 : 0 Run zu Beginn des dritten Viertels. Erst nach vier Minuten und 40 Sekunden trafen die Blauen aus Mittweida mit einem Zweier. Die prompte Antwort waren vier Punkte durch Frank Jacob. Die Neißestädter setzten sich jetzt ab und mit einem Punkteplus von dreißig Körben war das Spiel bereits vor entschieden. Die Eurocenter, die über den Kampf entgültig zum Spiel fanden, spielten aggressiv weiter. Center Frank Jacob fluchte scherzhaft über sich selbst, das er jeden Ball im gegnerischen Korb versenkte. „Man bin ich heute gut,“ lachte der über Zweimeter Mann. Er spielte mit insgesamt 41 Körben sowie 17 Rebounds im Spiel hervorragend, nur bei den Freiwürfen hatte er so seine kleinen Probleme. Der Center konnte aber nur deshalb so gut spielen, weil er super Zuspiele seiner Mitspieler bekam. Das die 100 Points mit dem Abpfiff nicht ganz geschafft wurden, lag an den fahrigen ersten beiden Vierteln. Der deutliche 97 : 63 Heimsieg war ein versöhnlicher Abschluss der ersten Halbserie. Die beiden wichtigen Punkte verschafften etwas Luft im Abstiegskampf und dürften die Mannschaft sowie den Coach etwas ruhiger auf das neue Jahr 2008 blicken lassen.

       

GTV 1847 - HSG IH Mittweida    Endstand    97 : 63   (17 : 13   ;  42  : 27   ;  72  : 42  ) 

Görlitz spielte mit:

Rafak Mielcarek (11); Cornelius Urban (7);  Josef Grabski (2); Krzystof Jaskiel (20); Dennis Schade (9); Frank Jakob (41); Mike Engemann (0); Mirko Weinert (7); Pawel Pacak (0) 

 

Frank Tillig  

 

US Leipzig vs. GTV 1847 (102:34)

Bereits nach dem Spiel gegen den Basketball-Club Dresden hatte der Coach des Görlitzer Turnverein 1847 den Schwerpunkt auf das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den Tabellenletzten von der HSG IH Mittweida gesetzt. „Das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer vom USC Leipzig ist von uns gegenwärtig kaum zu gewinnen. Im Kampf um den Abstieg müssen jetzt Prioritäten gesetzt werden. Leider können wir die Nachwuchsspieler nicht einsetzen, da diese in der Bezirksliga spielen,“ so Zbigniew Schmutzer. Das der Couch aber selbst mitspielen musste, hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht erwartet. Arbeitsbedingt konnten viele Spieler die Fahrt nach Leipzig nicht mit antreten. So liefen in der Ernst-Grube-Halle „vier“ verbliebene Eurocenter auf, so dass der angeschlagene Coach mitspielen musste. Bereits in der ersten Minute kam für ihn das "Aus" und so standen 39 Minuten 4 Eurocenter dem Team aus Leipzig gegenüber!Von Beginn an kamen die Neißestädter unter die Räder. Im ersten Viertel brachte die Rumpftruppe gerade mal einen Zweier im Korb der Pleißestädter unter, während der USC Leipzig den überforderten Eurocentern deren 26 Körbe eintankte. Das der Görlitzer Turnverein 1847 nach den Gastgebern den zweitstärksten Angriff der Liga besitzt, sahen die Zuschauer auf den Rängen leider nicht. Das Debakel zeichnete sich bereits schon zur Halbzeit mit 55 : 13 ab. Dazu der Coach:„Basketball ist die schnellste Ballsportart. Wenn alle fünf Spieler ohne Pause durchspielen müssen, steht man von Anbeginn auf verlorenen Posten. Im Basketball wird fast jede aktive Körperberührung als Fouls gewertet, da kann man nichts riskieren. Nach dem fünften Foul ist das Spiel für den Sünder schon beendet. Wir hatten keine Chance.“ Die Pleißestädter ließen noch den einen oder anderen Korb zu, doch schon nach dem drittel Viertel stand mit dem 72 : 25 die Auswärtsniederlage fest. Zum Schluss fehlte die Kraft zur Gegenwehr, so dass die Eurocenter die im Basketball höchste Strafe mit über 100 Points kassierte. Die krasse 102 : 34 Klatsche muss nun ganz schnell verarbeitet werden. Am kommenden Sonntag muss gegen Mittweida, dann wieder mit der hoffentlich kompletten Mannschaft, ein Sieg her. Die Reserve der Eurocenter dagegen spielt weiter um den Aufstieg in die Landesliga. Gegen die beiden Mannschaften vom Basketball Club Dresden wurden klar gewonnen. Während die  4. Mannschaft mit 105 : 69 (29:13; 58:31; 71:52) vom Feld gefegt wurden, hielt die 3. Mannschaft ihre 67 : 49 (12:9; 26:18; 50:31) Niederlage noch in Grenzen. Mit diesen zwei Siegen steht die Eurocenter-Reserve verlustpunktfrei, aber mit zwei Spielen weniger, auf dem zweiten Tabellenplatz.   

 

USC Leipzig - GTV1847 Endstand  102 : 34 (26:2; 55:13; 72:25) 

Görlitz spielte mit:

Rafak Mielcarek; Josek und Janek Grabski; Krzystof Jaskiel; Zbiegniew Schmutzer;

 

Frank Tillig  

BC Dresden vs. GTV 1847 (93:69)

Basketball OBERLIGA Görlitz / Niesky

Das Barometer der Eurocenter zeigt nach dem Spiel gegen den BC Dresden wieder nach unten. Dem kurzen Hoch des Heimsieges folgte der Starkniederschlag einer klaren 69 : 93 Auswärtsniederlage. Von Beginn an liefen die Neißestädter einem Rückstand hinterher. Die Schiedsrichter schienen in den ersten beiden Vierteln die sogenannte „Heimbrille“ aus Sicht der Gäste aufzuhaben. Dadurch schaukelten sich im Team die Emotionen hoch. Das Center Frank Jacob sich lautstark gegen den aus seiner Sicht unglücklich agierenden Mitspieler Marek Morawski aufregte, dafür ein technisches Foul kassierte, ist dem Schiedsrichterduo allerdings nicht anzulasten. Mit 19 : 26 ging das erste Viertel an die Elbestädter. Auch im zweiten Viertel sahen die Eurocenter nicht besser aus. Der Coach gab über weite Strecke der Jugend die Spielzeit. Dabei wurde Mirko Weinert zum tragischen Helden des Tages. Der Youngster kämpfte verbissen um jeden Ball, vergab aber allzu oft seine Chancen. Im Protokoll stand letztlich acht Ballverluste zu Buche. Trotzdem versuchte Mirko gemeinsam mit Lukas Schmutzer so etwas wie eine Koordinierung des eigenen kaum existenten Aufbau- und Angriffspieles. Eine dazu halbherzige Defense lies zur Halbzeit beim 49 : 36 eine schlimme Klatsche erahnen. Im dritten Viertel nahmen aus Görlitzer Sicht die Schiedsrichter langsam die „Heimbrille“ ab. Doch an der Spielweise der Eurocenter änderte sich nichts. Dazu kam auch noch Pech hinzu. In der sechsten Minute ging Frank Jacob mit einem Cut am Auge zu Boden. Zur blutenden Platzwunde kassierte der Center auch noch das Foul. Nach dem 76 : 59 zur letzten Viertelsirene war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Der Coach Zbigniew Schmutzer zum Spiel: „Bei einer Freiwurf- und Feldquote von unter 50 Prozent sowie sage und schreibe 31 Ballverlusten kann man kein Spiel gewinnen. Einziger Lichtblick sind die jungen Spieler, die ich auch konsequent einsetzte. Die Youngster müssen sich aber erst an die ruppigere Spielweise der Oberliga gewöhnen. Doch da bin ich optimistisch.“ Die dann klare 69 : 93 Niederlage der Eurocenter zeigt deutlich auf die Achillesferse des Teams des polnischen Coaches. Nach erzielten 742 Körben müssten die Eurocenter eigentlich an zweiter Stelle der Tabelle stehen. Doch in der Defense sind sie mit 764 Körben leider die Schiessbude der Liga. Gegen die ungeschlagenen USCer von Leipzig gibt es am kommenden Wochenende in der Leipziger Ernst-Grube-Halle die Generalprobe. Im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten HSG IH Mittweida in 14 Tagen, folgt in einem sogenannten Vierpunktespiel, die Premiere um notwenige Punkte gegen den Abstieg. Bis dahin muss die Verteidigung der Eurocenter stehen, sonst steht das Barometer auf Sturm.

 

 

BC Dresden - GTV1847 Endstand  93 : 69 (26:19; 49:36; 76:59) 

Görlitz spielte mit:

Rafak Mielcarek(4); Lukas Schmutzer (16); Frank Jacob(6); Cornelius Urban(14); Dennis Schade(2); Mirko Weinert(9); Josek Grabski (2); Marek Morawski (0); Krzystof Jaskiel (7);Artur Ziarkowski (6);

 

Frank Tillig  

GTV 1847 vs. BC Ottendorf-Okrilla (94:68)

Basketball OBERLIGA Görlitz / Niesky

Im Team der Eurocenter des Görlitzer Turnvereins 1847 musste in der letzten Woche einiges passiert sein. Eine Aussprache oder ein reinigendes Gewitter? Egal, die Truppe von Coach Zbigniew Schmutzer präsentierte sich in der heimischen Jahnsporthalle wie verwandelt. Das Zeit- und Kampfgericht fungierte kritiklos und die Eurocenter kämpften. Der Gast aus Ottendorf-Okrilla, der ersatzgeschwächt mit nur sieben Spielern angereist war, konnte einem Leid tun. Die Rödertaler hatten trotzdem mit einem klaren Sieg gegen angeschlagene Neißestädter gerechnet. Doch den „Schwarzen“ stand von Anbeginn eine „weiße Macht“ verbissen kämpfender deutsch-polnischer Spieler gegenüber. Nach zwei Minuten führten der GTV 1847 mit acht Points. Die Youngster Dennis Schade und Mirko Weinert brillierten und punkteten. Auch Cornelius Urban rechtfertigte das Vertrauen des Coachs mit insgesamt 15 Körben. Zu dem stand in der Starting Five wieder Georg Laube: „Als zweifacher Vater habe ich erst einmal Verpflichtungen in der Familie. Doch die Truppe braucht mich, darum spiele ich heute,“ so der Forward. Wenn brenzlig wurde, griff der Görlitzer Coach diesmal sofort mit Auszeiten ein, um den Spielfluss der Schwarzen zu unterbrechen und Mirko Weinert verschaffte als zweiter Pointgard „Fuki“ Leszsczuk die eine oder andere Verschnaufpause. Zwar endete das erste Viertel überraschend klar 29:22, doch der Tabellendritte gab nicht klein bei und punktete ebenfalls. So konnte sich das erwartet  spannende Match entwickeln. Das 45 : 37 für die Weißen vom GTV zur Halbzeit war aber nur ein relativ beruhigender Vorsprung, denn im dritten Viertel spukt bekanntlich das Eurocentersyndrom durch die Halle. Doch Frank Jacob und Georg Laube verscheuchten es mit einem 7 : 0 Run. Erst ein unnötiges technisches Foul, ein „Fluch außer der Reihe“, wie es spöttisch auf der Zuschauerbank kommentiert wurde, führte als Freiwurf zum ersten Punkt des BCO. Doch Mike Engemann stellte mit einem Dreier mehr als den alten Abstand wieder her. Mit 65 : 54 ging es ins letzte Viertel. Nach dem Dreier von Leszczuk hielt Ottendorf-Okrilla mit einem Zweier dagegen. Einem Zweier von Mirko Weinert folgte ein Rebound von Frank Jacob und ein Fastbreak durch Leszczuk, welches den „Schwarzen“ entgültig den Zahn zog. Jetzt durfte gegen stehend k.o. gehende Randdresdner  „Jeder ran“. Wie aus einem Guss spielende Eurocenter krachten jetzt jeden geworfenen Ball in den BCO-Korb. Schimpfte ein Görlitzer Spieler bekam er sofort einen Rüffel von seinen Mitspielern, nach dem Motto: „Quatsch nicht und spiele.“ Und die Jungs spielten und konterten die Ottendorf-Okrillaer regelrecht aus. Mit dem letztendlich klaren 94 : 68 Heimsieg zeigten die Eurocenter ihr wahres Leistungsvermögen. Von Coach Zbigniew Schmutzer und diesen neuen Eurocentern dürfte in dieser Saison noch einiges zu erwarten sein. Das Barometer zeigt nach dem „Sturmtief“, erst einmal auf ein hoffentlich lang anhaltendes und stabiles Hochdruckgebiet.  

 

GTV1847 – BC Ottendorf-Okrilla  Endstand  94 : 68 (29:22; 45:37; 65:54) 

Görlitz spielte mit:

Georg Laube(3); Lukasz Leszczuk(23); Rafak Mielcarek(3); Lukas Schmutzer(9); Frank Jacob(26); Mike Engemann(3); Cornelius Urban(15); Dennis Schade(2); Mirko Weinert(10)

Kommentar:

Es ist ein Rätsel warum Basketball in Görlitz noch keine größere Resonanz findet. Dabei ist Basketball bei den Mannschaftssportarten das Aushängeschild der gemeinsamen Europastadt. Zgorzelec spielt als Vizemeister der polnischen Profiliga im ULEP-Cup, der mit UEFA-Cup im Fußball vergleichbar ist. Nach Siegen gegen Straßbourg (Frankreich) und den Bosch (Niederlande) steht man vor dem Einzug in die zweite Runde. Die Eurocenter, mit östlichen Nowhow aufgebaut, spielen in der höchsten sächsischen Spielklasse und ihre Reserve in der Bezirksliga. Um erstklassiges Basketball zu sehen, bezahlen Fans in den Hochburgen viel Geld – in Görlitz hat man es kostenfrei. Noch – aber warum nutzen die sonst sportbegeisterten Görlitzer diese Chance nicht ?

Frank Tillig  

 

BBV Leipzig vs. GTV 1847 (100:85)

Der Görlitzer Turnverein 1847 musste nach der vermeidbaren Heimniederlagen, gegen die HSG LOK HTW Dresden, beim Auswärtsspiel gegen den Basketballverein Leipzig antreten.

Die Anfangsphase im Lichtenberg-Gymnasium schilderte Mike Engemann: „Beide Mannschaften begannen total unkonzentriert und zum Teil überhastet. Nach erst drei Minuten holte mit Leipzig die erste Mannschaft Punkte. Wir spielten in der Defense Zone und machten dabei eine sehr unglückliche Figur.“ Und da sich in der Offensive bei den Eurocentern nicht viel tat, zog der BBV Leipzig im ersten Viertel mit 16 : 31 davon. Auch in den folgenden Viertelnwurden die Neißestädter immer wieder gezwungen, aus schlechten Position zu werfen.

Insbesondere bei den Dreierwürfen machte sich das negativ bemerkbar. Von 24 Versuchen fielen nur fünf Bälle in den Korb! Egal wer warf, ob „Fuki“ Leszczuk; Krysztof Jaskiel noch der diesmal spielende Coach Zbigniew Schmutzer trafen sicher. Mit einer  Trefferquote von nur knapp 21 Prozent bei den Dreierwürfen und etwas über 52% bei „Zweiern“ im gesamten Spiel ist in der Oberliga kein Spiel zu gewinnen. So stand es zur Halbzeit bereits 39 : 56 für die Gastgeber und Tabellennachbarn. Die Fehlwurfquote, die nur bei den Freiwürfen mit weit über 71 Prozent „Normalwert“ erreichte, setzte sich über das gesamte Spiel fort. Auch bei Frank Jacob sprangen die Bälle vom Korbrand zurück und „Wespe“ Jaskiel hatte ohnehin bei seinen Würfen einen rabenschwarzen Tag. Nach einem 57 : 78 zur letzten Viertelpause konnten die Eurocenter die Auswärtsniederlage mit 85 : 100 lediglich in Grenzen halten. „Schuld für die Niederlage war sicherlich auch die Zonenverteidigung im ersten Viertel, wo der BBV Leipzig mit 15 Punkten davon ziehen konnte. Da hilft es dann es dann wenig, wenn wir die anderen drei Viertel ausgeglichen gestalten konnten.“ Rechnerisch hätte eine Quote von nur 50 Prozent bei den Dreiern zum Sieg gereicht. Aber was wäre wenn - diese Frage ist  ohnehin hypothetisch. Denn als Fakt stehen nach dem siebenten Spieltag nur vier Punkte auf dem Konto der Neißestädter. In der vergangenen Saison waren es da schon sechs Punkte. Nun muss gegen den derzeitigen Tabellendritten BC Ottendorf-Okrilla im Heimspiel am Sonnabend Vormittag unbedingt ein Sieg her, sonst gibt es nur noch Endspiele gegen den Abstieg. Ein gutes Ohmen vielleicht: Im vergangenem Jahr gab es in der Jahnsporthalle beim 86 : 84 Heimsieg einen wahrhaftigen Basketballkrimi zu erleben.

 

BBV Leipzig - GTV1847  Endstand  100 : 85 (31:16; 56:39; 78:57) 

Görlitz spielte mit:

Lukasz Leszczuk (25); Rafak Mielcarek (8); Zbigniew Schmutzer 18); Lukas Schmutzer;  (0); Krysztof Jaskiel (16); Frank Jacob (16); Mike Engemann (0); Josek Grabski (0); Jan Grabski (2);

 

Frank Tillig   </font>

GTV 1847 vs. HSG Lok Dresden (76:79)

Der Blick in die Kabine der Eurocenter verdeutlichte den gegenwärtigen Zustand des deutsch-polnischen Teams. Krysztof Jaskiel hockte geknickt hinter der Tür auf dem Boden, der beste Spieler „Fuki“ Leszczuk sowie Rafak Mielcarek saßen wortlos auf der Bank. Während Totenstille in der Kabine herrschte, stand ein sichtlich „aufgebrachter“ Mike Engemann im Vorraum der Jahnsporthalle. Andere Spieler verließen mit bissigen Bemerkungen wie, dass war mein letztes Spiel, die Jahnsporthalle. Was war passiert? Der Görlitzer Turnverein 1847 hatte gegen den Tabellenletzten HSG Lok HTW Dresden durch eigenes Unvermögen eine 76 : 79 Heimpleite kassiert. Dabei hatten es die Eurocenter in der Hand, dass Spiel klar für sich zu entscheiden. Die Spieler von Coach Zbigniew Schmutzer führten zeitweise mit sechs bis sieben Points. Doch leichtsinnige Würfe, riskante Abspiele die beim Gegner landeten oder konzentrierte Tiefschlafphasen in der Defense, bauten die „Roten“ aus der Landeshauptstadt immer wieder auf. Die letzten Sekunden verdeutlichten das hektische und fahrige Spiel der Eurocenter. Man führte mit sieben Punkten, doch innerhalb von dreißig Sekunden drehten die „Roten“ aus der Landeshauptstadt das Spiel. Doch selbst sieben Sekunden vor der Schluss-sirene war die Chance zum Sieg noch vorhanden. Bei nur einem Punkt Rückstand erkämpfte sich Rafak Mielcarek den Ball. Doch statt ruhig auszuspielen, machte der junge Spieler einen Schrittfehler und im Gegenzug kam der entgültige Schlag zum 76 : 79 Endstand. Aber nicht nur die Spielweise der Eurocenter war Schuld an der Niederlage, sondern die Außenwirkung des Teams insgesamt. Ein überfordertes Zeit- und Kampfgericht unterbrach mit „Fehlerpausen“ den eigenen Spielfluss. Dazu Werner Witschetzky: „Wir haben in den letzten Jahren 15 Kampfrichter ausgebildet, die aber wegen Lehre, Studium oder Beruf der Europastadt den Rücken kehrten. Wir fangen immer von vorn an. Natürlich kann man schimpfen, aber helfen tut uns das nicht.“  Auch das Team wurde von den geduldigen und souveränen Schiedsrichterduo Ronny Wandler (Chemnitz)/Wojciech Kozuszko (Zgorzelec) kritisiert: „Ein Blick auf das unsaubere Verlassen der Bank genügt eigentlich, um in den Strafkatalog zu schauen. Trotz Fehler, danke dass sich drei Personen gefunden haben, die nicht leichte Aufgabe des Zeit- und Kampfgerichtes zu übernehmen.“  Für den einen oder anderen Spieler war zudem die Taktik des Coachs nicht nachvollziehbar. Gegen die schnellen Spielzüge der Dresdner, war ein nicht voll einsatzfähiger und langsamer Marek Morawski, der im Dezember am Knie operiert wird, schlicht überfordert. Und während der 2,13 Mann Frank Jacob auf der Bank schmorte, tankte hinten die über zwei Meter große Nummer 12 der Roten nach belieben ein. Nach diesem vermeidbaren Debakel wird viel Aufbauarbeit im gesamten Team notwendig sein, um den Abstiegskampf zu verhindern.    

GTV1847 – HSG Lok HTW Dresden  Endstand  76 : 79 (22:25; 43:38; 64:59) 

Görlitz spielte mit:

Dennis Schade; Lukasz Leszczuk; Rafak Mielcarek; Zbigniew Schmutzer; Lukas Schmutzer; Krysztof Jaskiel; Frank Jacob; Cornelius Urban; Josek Grabski; Lars Dittert; Mirko Weinert; Marek Morawski

(wegen der Emotionen im Team mal ohne Statistik)

 

Kommentar:

Von den Rängen ist schnell ein Negativurteil gefällt. Zumal der Riss im Team der Eurocenter unverkennbar ist. Auch hilft es dem Team nicht, dass es sich gegenseitige Vorwürfe macht. Man spielt in der höchsten Spielklasse, die im sächsischen Basketball möglich ist. Diesem Privileg, das man sich selbst erkämpft hat, muss sich endlich stellen. Die gesamte Abteilung, aber auch das Team selbst. Und das so schnell wie möglich, aber mit einander und nicht gegeneinander. Sonst gefährdet man nicht nur den Klassenerhalt, sondern riskiert möglicherweise das Auseinanderbrechen der gesamten Eurocenter. Ein fatales Signal in der Europastadt Görlitz - Zgorzelec.

Frank Tillig<//span>

SG Adelsberg vs. GTV 1847 (93:88)

Am Samstag ging es für die  Eurocenter nach Chemnitz zu dem Aufsteiger aus der Landesliga Adelsberg. Mit Chemnitz verbürgt sich ein ganz besonder Fluch. Noch nie konnte in Chemnitz - egal gegen welche Mannschaft- gewonnen werden.
So starteten ein kompletter Zwölfer gen Chemnitz mit Morwaski, Engemann, Leszuk, Schade, Jacob, Dittert, Schmutzer Z., Spiewak, Schmutzer L., Grabski Janek, Jaskiel und Milcarek.
Das erste Viertel gestaltete sich ausgeglichen mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, aber dennoch gelang es Görlitz, sich etwas abzusetzen. So endete das erste Viertel mit 24:19 aus Sicht der Eurocenter. In diesem Viertel gab auch Morawski sein Saisondebüt.
Görlitz verschlief regelrecht die erste Minute des zweiten Viertel und so kam Adelsberg auf 24:26 heran, ehe innerhalb von drei Minuten daraus ein 24:37 wurde. Allein drei Dreier schenkte Görlitz hintereinander Adelsberg ein. So führte Görlitz zeitweise mit 20 Punkten Vorsprung. Anstatt weiter den Vorsprung aufzubauen, wurden die sich bietenden Chancen nicht genutzt. Dazu kam, dass man nachlässig in der Zonenverteidigung wurde und so kam Adlesberg zum Pausenstand von 32:46 heran. Was folgte, war auch die entsprechende Ansprache vom Couch Zbigniew Schmutzer in der Pause.
Eigentlich lief es nach Plan und er pokerte mit seinem Einsatz als Playmaker und Ruhepol der Mannschaft. Er blieb also in Zivil...
Zu Beginn des dritten Viertel standen sich zwei ausgewechselte Mannschaften auf dem Spielfeld. Eine frisch fröhlich aufspielende Adelsberger und eine wie gelähmt wirkende Görlitzer. Adelsberg kam Punkt um Punkt heran und spielten sich ein einen Rausch der noch durch das nun aufgewachte Publikum verstärkt wurde.
Auch die Auszeit unterbrach den Lauf der Adelsberg nicht. Anstatt auf eine Mann-Mann Verteidigung umzustellen, wurde durch das Zonenspiel Adelberg weiter die Möglichkiet gegeben, zu punkten.
Görlitz rettete einen zwei Punkte Vorsprung aus dem dritten Viertel zum 66:68.
Etwas gefasster ging man in das vierte Viertel. Man traf in der Offensive und konnte in der Defensive das Spiel kontrollieren. Nach einer Minute bekam Jacob, der an diesem Tag ein nicht ganz glückliches Händchen beim Korberfolg hatte sein 5. Foul und wurde auf die Bank verwiesen.
Ab diesem Zeitpunkt sah man eine total überforderte Görlitzer Mannschaft. Adelsberg spielte in aller Seelenruhe ihre System so lange durch, bis der freie Mann einfache Punkte machen konnte. Genau das Gegenteil bei Görlitz. Es wurde wegen der immer schneller verstreichenden Zeit versucht, schnell nach vorn zu spielen. Aber egal wer auch die Verantwortung übernahm, wurde meist mit einem Ballverlust bestraft.
Adelsberg spielte klug die Zeit herunter und kam zu einem ungefährdeten und verdienten 93:88 Erfolg gegen Görlitz.
Und was lernen wir daraus: Ein Spiel geht 40 Minuten lang und Görlitz muß ein weiteres Jahr darauf warten, endlich mal in Chemnitz zu gewinnen.
Jedenfalls wurde einstimmig festgestellt, dass heute 2 Punkte verschenkt worden waren. Nun heißt es 14 Tage lang die Ursache für die Niederlage zu bekämpfen, ehe es am 11.11.07 um 17:00 in einem Heimspiel in der Jahnhalle gg. HSG Lokomotive HTW Dresden geht.
Morwaski (8), Leszuk (36), Schade (0), Jacob (8), Dittert (0), Spiewak (0), Schmutzer L. (9), Grabski Janek (2), Jaskiel (19), Milcarek (6)

GTV 1847 vs. BBV 1950 Wurzen (81:97)

Wurzen hat gewonnen, verdient gewonnen; Punkt aus!!!Ein Start Ziel Sieg!
Aber wie kam es dazu?
Besatzungssorgen beim Couch!Einige Leistungsträger mußten absagen und so lief Görlitz mit Schade, Leszuk, Jacob, Spiewak, Stepien, Schmutzer Lukasz, Schmutzer Zbigniew, Grabski Josek und Jaskiel auf.
Gewohntes Anfangsbild bei den Eurocentern. Jacob holt den Sprungball, erster Angriff - dieser gehts in Leere und im Gegenzug gelingt Wurzen ein Dreier!
Wurzen nutzte konsequent die ihnen botenden Wurfmöglichkeiten - abgesehen von den Freiwürfen - gnadenlos und eiskalt aus. Waren die "Großen" unterm Korb verlagerte Wurzen das Spiel nach außen - wenn nicht zogen sie zum Korb.
Welche Rolle die beiden Schiris Klenke und Wendler spielten, zeigte sich bereits in den ersten Minuten. Diese konzentrierten sich mehr auf das Geschehen neben dem Korb und auf das, was neben dem Spielfeld passierte anstatt die Fehler auf beiden Seiten zu pfeifen. So wurden die Schrittfehler auf Seiten der Wurzener nicht gepfiffen, Freiwürfe gewertet, die übertreten waren, Offensivefouls gepfiffen, die keine waren und 3-Punkte Würfe gegeben, bei denen der Spieler auf der Linie stand.
Es war über die gesamte Spielzeit ein und dasselbe Bild. Summa summarum eine überaus einseitige Schiri-Leistung zu Gunsten von Wurzen.
Am besten läßt sich das Spiel anhand zweier Aussagen bezeichnen. Der Couch meinte nach dem Spiel: "Wenn man im Angriff immer nurin leere läuft, keine Fouls gepfiffen bekommt, dann hast du irgendwann keinen Bock mehr, richtig mitzuhalten!" und Jacob "Warum werde ich immer von diesem Schiri bestraft, weil ich so groß bin?Es fängt genauso an, wie es größten Teil in der letzten Saison gewesen ist. Wir lassen uns zusehr von den Schiris beeinflussen und unser Gegner zieht den Nutzen daraus!"
Nur allzuselten bekam mal sein Gegenspieler ein Foul gepfiffen. Jacob machte seinen Ärger Luft und wurde mit 2 technischen Fouls bestraft. Nach durchgespielten 28 Minuten war mit dem 5. Foul Schluß für ihn.
Insgesamt waren es 4 technische Fouls auf Seiten der Görlitzer. Für Wurzen bedeutet das, zwei Freiwürfe und danach Einwurf an der Mittellinie.
Im Dritten Viertel gab der Couch sein Saisondebüt. Es war das einzigste Viertel, was Görlitz mit 23:20 gewinnen konnte und so starteten die Eurocenter mit 56:66 ins vierte Viertel.
Angriff Görlitz - Foul übersehen - schneller Angriff Wurzen und das dreimal hintereinander gepaart in den den nächsten drei Minuten mit weiteren zweifelhaften Schiri-Entscheidungen und Wurzen war auf über 20 Punkte weg.
Wurzen war an diesem Tag besser. Die Angriffe wurden Mannschaftsgeschlossen und schnell vorgeführt und sofort danach wieder auf Verteidigung umgeschalten. So ging Wurzen als Sieger mit 97:81 (46:33) vom Feld.
Nun darf sich diese Art von Niederlage nicht weiter in den Köpfen festsetzen. Am kommenden Samstag geht es zum Aufsteiger Adelsberg. Auf ihrem Konto steht ein Sieg und drei Niederlagen!
Schade (2), Leszuk (31), Jacob (11), Spiewak (2), Stepien (11), Schmutzer Lukasz (10), Schmutzer Zbigniew (11), Grabski Josek (1) und Jaskiel (2)

neuseen Basketball vs. GTV 1847 (58:78)

Endlich, wieder in der Tabellenspitze der Oberliga mitspielen - dieses Gefühl hatten der Görlitzer Turnverein 1847 lange nicht. Dabei war schon die Anreise zum Aufsteiger neuseen Basketball Borna die reinste Odyssee. Erst auf Bitte des Coaches beim polnischen Arbeitgeber vom Spielmacher „Fuki“ Leszczuk erwirkte die Freistellung des Spielmachers. Ungeplante Sperrungen auf der Autobahn A14 und weitere Baustellen ließen den Eurocentern gerade fünfzehn Minuten Zeit zum Einspielen. Der Stress machte sich in den Anfangsminuten deutlich bemerkbar. Die Starting Five mit Frank Jacob; den Brüdern Grabski; Rafak Mielcarek und dem schnellen Jaskiel begann mit einer 2-1-2 Zonenverteidigung. Die Bornaer spielten vor teilweise unfairen Publikum dagegen eine aggressive Manndeckung. Keiner der Eurocenter fühlte sich für den Spielaufbau verantwortlich. Dazu Fehler; Ballverluste und Wortgefechte mit den Schiedsrichtern. Erst als der Coach nach vier Minuten endlich „Fuki“ Leszczuk einwechseln konnte, änderte sich das Spiel der Eurocenter und eine Lehrstunde für neuseen begann. Ein 9:0 Run, in den letzten zwei Minuten zum 21 : 16 Pausenstand, sorgte erst einmal für Abkühlung auf den Rängen. Die Basketballvorführung der Neißestädter hielt im zweiten Viertel an und brachte die jetzt zunehmend entnervten Fans des Gastgebers entgültig zum Schweigen. Trotz der 26 : 36 Führung zur Halbzeit blieb Zbigniew Schmutzer realistisch und meinte in der Kabine: „Gut das die Bornaer aus unseren Fehlern kein Kapital schlagen konnten. Jetzt ist der Blick für den freien Mann gefragt, keine Meckerei mehr, die Ballverluste reduzieren und konzentriert weiter spielen, los.“ Die Spieler beherzigten die Worte des Trainers und verbannten das gefürchtete Gespenst des Eurocentersyndrom im dritten Viertel zur 41 : 57 Führung. Im letzten Viertels drehten die Eurocenter noch weiter auf. In den letzten vier Minuten, beim Stand von 45 : 71 gab der Coach der kompletten zweiten Reihe eine Chance. Mike Engemann zog nach dem Spiel ein Fazit: „Ein geiles Spiel. Insgesamt 55 Rebounds, Jacob und Grabski Jan bildeten dabei das Rückgrat des Sieges. Fader Beigeschmack, insgesamt 38 Ballverluste. Aber dafür Fuki mit 16 von 17 verwandelten Freiwürfen. Schade, die Jugend wirkt in der Offensive noch etwas aufgeregt.“ So holte der Gastgeber noch einmal zum Endstand auf 58 : 78 etwas auf. Ein wichtiger Auswärtssieg, der den derzeitigen 4. Tabellenplatz, mit positivem Punkte- und Korbkonto einbringt. Der Platz muss jetzt zu Hause gegen Aufstiegsaspiranten Wurzen und bei Neuling Adelsberg verteidigt werden. Nach dem Spiel wurde Lukasz „Fuki“ Leszczuk zur Nachtschicht gefahren, die erst um 6 Uhr morgens für ihn endete. Ein wahres Bekenntnis zur Mannschaft und Anschauungsunterricht für so manche Ausrede der Nichtanreise zu Auswärtsspielen.                  

 

neuseen Basketball Borna – GTV1847   Endstand  78 : 58  (16:21; 26:36; 41:57) 

 

Görlitz spielte mit:

Dennis Schade (0); Lukasz Leszczuk (38); Rafak Mielcarek (2); Lucas Schmutzer (1);  Krysztof Jaskiel (14); Frank Jacob (17); Cornelius Urban (0); Josek Grabski (0); Janek Grabski (6)

 

Frank Tillig

GTV 1847 vs. Plauen (87:78)

Spiele zwischen Görlitz und Plauen sind immer Spiele der Gegensätze. Landskron gegen Sternquell; Weiß gegen Schwarz und die Coachs - auf Seite der Eurocenter der nichts aus der Ruhe zu bringende polnische Beamte, auf der anderen Seite der für vier Spiele gesperrte, fast cholerisch wirkende Rastaman-Irrwisch - bilden einen unverwechselbaren Rahmen. So konnte er nur das Spiel seiner Jungs von der Zuschauerbank aus betrachten!Die Vogtländer liefen mit einem eingespielten Team in der Jahnsporthalle auf. Zbigniew Schmutzer gab, wie versprochen, der Jugend eine Chance. Mit Lars Dittert und Cornelius Urban erhielten gleich zwei der U18 Sachsenmeister von 2007 im ersten Viertel ihre Chance. Cornelius war es, der mit zwei Freiwürfen das 30 : 21 zur Viertelpause traf. Gleich zu Beginn des zweiten Viertels traf er mit einem Zweier zur Elfpunkteführung. Auch Mirko Weinert sowie Dennis Schade kamen zum Einsatz. Mit einem Fastbreak baute Dennis die Führung auf 14 Punkte aus. Doch der Sand im Getriebe der Eurocenter war beim 46 : 36 Halbzeitstand unübersehbar. Der Coach zur Pause: „Die Überfliegertruppe der U18 muss lernen, dass es in der Oberliga härter zu geht. Fehler werden hier gnadenlos bestraft. Sie sind unsere Zukunft, deshalb spielen die Jungs. Wenn die erfahrenen Spieler die Jungs führen, gewinnen wir.“ Eurocenter-syndrom oder Katastrophenviertel, egal wie man es nennt, spukte erneut umher. Außer einem super Assist von „Fuki“ Leszczuk auf die anstürmende „Wespe“ Krysztof Jaskiel, der einen Zweier versenkte, konnte nichts Sehenswerte registriert werden. Ein Dreier von „Fuki“ verschaffte wenigsten Luft zum 64:57 zur letzten Viertelpause. Die jungen und alten Euro-center kämpften und hielten das Heimgeschwader auf Distanz. Beim  Dreizehnpunktevor-sprung nach 210 Sekunden im letzten Viertel, nahm das Homesquad noch eine Auszeit. Die bis dahin sehr gute Freiwurfquote der Neißestädter rauschte aber ausgerechnet jetzt in den Keller, auf unter 58 Prozent zum Abpfiff. Das machte Abteilungsleiter Andre Dittert nicht gerade ruhiger. Plauen bereits mit einem Mannschaftsfoul belastet, versuchte über Fouls die schlechte Quote der Eurocenter ausnutzen, um im Gegenzug zu treffen. Bei den Neißestädtern stand hinten mit Frank Jacob ein 2 Meter Mann wie der Turm in der Schlacht. Frustriert meinte ein kleiner Vogtländer: „Von dem langen Jacob kriege ich, wenn der springt, allen-falls die Oberschenkel umschlungen. Was soll ich denn machen.“  Endlich trafen vorn Mirko und Dennis ihre Freiwürfe. Über den letztlich verdienten 87 :78 Heimsieg freute sich ein Zuschauer ganz besonders. Der „Altvater“ der Görlitzer Leichtathletik und Pionier der sportlichen Partnerschaft zwischen Görlitz und Zgorzelec, der über 80jährige Sportlehrer Heinz Anders, meinte zum Spiel:„Da macht die Rückkehr nach Görlitz reine Freude. Deutsche und polnische Spieler in einer Mannschaft, einfach schön.“  Mit dem Heimsieg hat der Görlitzer Turnverein 1848 bewiesen, dass auch in diesem Jahr mit den Eurocentern zu rechnen ist. Das Zusammenspiel zwischen den deutschen und polnischen Spielern muss aber verbessert werden. Für Selbstsicherheit ist lange noch kein Anlass. Das hatte die letzte Saison bereits schmerzhaft bewiesen.   

 

Endstand  87: 78 (30:21; 46:36; 64:57) 

Görlitz spielte mit:

Dennis Schade (4(; Lukasz Leszczuk (6); Rafak Mielcarek (0); Lucas Schmutzer (3);  Krysztof Jaskiel (26); Mariusz Spiewak (0); Frank Jacob (19); Mirko Weinert (3); Lars Dittert (0); Cornelius Urban (4); 

 

Frank Tillig